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Das Pouring und ich (Teil2)

So, nun war ich in der ehemaligen Werkstatt, auf der eisernen Werkbank meines Vaters, mit meiner Kunst im Gange.


Nachdem ich mich zu allererst hauptsächlich mit den YouTube Videos von Molly's Artistry (Molly Leach) und Olga Soby beschäftigt habe, teste ich folgende Pouring Techniken:


- Funnel Pour (Hier ist ein Trichter das Hilfsmittel)

Funnel Pour, so fängt es an
Funnel Pour, in fertigem Zustand

- Flip Coup (Umgestülpte Becher auf der Leinwand)

- Ring Pour (Ringförmiges Anordnen der Farbe in einem Becher)

- Colander Pour (Hilfsmittel ist ein Sieb)

(keine Fotos vorhanden)


Eine ganze Zeit lang war ich dann sehr fasziniert von den Pouring Wellen, die auch Molly kreiert hat:



Nachdem Molly und Olga auch viel mit Rinske Douna zu tun haben, einer Holländerin, welche die Dutch Pour-Technik erfunden hat, habe ich mich auch von ihr inspirieren lassen. So kam ich dann zum ersten Mal mit der Dutch Pour-Technik in Berührung.


- Dutch Pour

Rinske Douna hat die Dutch Pour-Technik erfunden, welche Acrylfarbe (gemischt mit Wasser und evtl. noch Pouring Medium) mit dem Fön grob verbläst und dann noch zusätzlich noch für die Feinheiten mit dem Mund.

Ich hoffe meine Erklärung ist korrekt.

Da ich mich meist nicht ganz genau an Regeln und Vorgaben halte während ich etwas kreiere, sondern dies nach meinem Gutdünken gestalte, kann es vorkommen, dass die Erklärung einer Technik von meiner Seite aus auch mal fehlerhaft ist. 😉

Im Zuge meiner vielen Tests von unterschiedlichen Pouring Richtungen, bin ich dann auch über Gilly Kube aus Australien gestolpert. Zum damaligen Zeitpunkt hat sie viel mit Swipe Pour und Ballon Pour gepostet:


Swipe + Ballon Pour:




Beim Swipe wird mit einer Farbe und der Hilfe einer Prospektfolie oder etwas ähnlichem, über andere Farben drüber gestrichen. Oftmals auch mit Hilfe von Silikon-Öl, entstehen dann wunderschön farbliche Swipes in Verbindung mit Zellen.

Bei der Ballon-Technik wird tatsächlich ein Luftballon zu Hilfe genommen. Aufgrund dessen, sind in den beiden oberen Bilder die "Blumen" entstanden.


Zur damaligen Zeit habe ich wirklich sehr viele Techniken ausprobiert. Ein paar davon habt Ihr jetzt in den oben stehenden Bildern etwas kennengelernt.

Teilweise hatte ich bei meinem Experimentieren Erfolg, aber es gab auch viele Misserfolge und Niederschläge.

Learning by doing! Nur durch Fehler lernt man. So war das auch bei mir. Hinzukommt, dass ich das "Talent" besitze, mich im ersten Moment ungern an Rezepte oder Vorgaben zu halten, wie ich schon oben beschrieben habe. Damals habe ich nach vielen Fehlversuchen schmerzlich lernen müssen, mich nun doch zwingend 😉 an die sinnvoll durchdachten Vorgaben der Künstlerinnen zu halten.


So habe ich über viele Monate hinweg die unterschiedlichsten Pouring Bilder hergestellt. Dennoch beschlich mich damals das Gefühl, irgendwie ist da noch nicht so wirklich das Richtige für mich mit dabei.


Schnell habe ich festgestellt, dass das Arbeiten mit Pouring Medien mir nicht liegt. Unter anderem auch weil wir in Europa andere Pouring Medien beziehen können, im Gegensatz zu den Amerikanern oder Australiern. Im Speziellen meine ich hier das Floetrol, das es bei uns zwar auch in der amerikanischen oder australischen Variante von Flood gibt, aber einfach sauteuer ist. Floetrol ist ein Additiv (Zusatz) das in Verbindung mit Acrylfarbe Zellen entstehen lassen kann. So richtig wohlgefühlt habe ich mich mit diesem Zusatz jedoch nicht. Trotz meines schlechten Riechsinns, habe ich bei Verwendung von Pouring Medium ganz oft den Eindruck, dass die Pouring Medien seltsam riechen. Das gefällt mir ganz und gar nicht!

So bin ich schlussendlich bei Rinske Douna und ihrer Acrylfarben-Mischung hängen geblieben.


Aber dazu mehr, in der Fortsetzung... 😊




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